Kreditkarte für Studenten

Flexibilität ist gerade in finanziellen Belangen enorm wichtig. Das gilt umso mehr, wenn man wie Studierende mit einem begrenzten Budget zurechtkommen muss und häufiger vor größeren Ausgaben steht, beispielsweise für Fachliteratur oder Auslandssemester. Eine Kreditkarte für Studenten verschafft gerade in solchen Situationen deutlich mehr Luft und stellt damit eine sinnvolle Ergänzung zum laufenden Girokonto der EC-/Maestro-Karte dar – insbesondere dank moderater und an die Bedürfnisse von Studierenden angepasster Konditionen.

Gesamtsieger: Barclaycard for Students

Die Barclaycard for Students ist derzeit die beste Wahl unter den Studenten-Kreditkarten.

Barclaycard for Students
  • 1. Jahr kostenlos, danach nur € 12 pro Jahr
  • 2,20% Guthabenzinsen
  • 2 Monate Sollzinsfreie Zeit
  • € 1.000 anfänglicher Kreditrahmen
  • Bargeld-Gebühr 4% (mind. € 4,50)

Fazit: Hoher Kreditrahmen, 2 Monate sollzinsfreie Zeit und danach bequeme Rückzahlung in Raten - exakt was Studenten brauchen. Barclaycard for Students »

Ein Stück Freiheit für Studenten

Wie jeder Haushalt müssen auch Studierende genau rechnen. Bücher, Lebenshaltungskosten und Miete summieren sich. Wenn dann größere Anschaffungen oder Belastungen außer der Reihe anstehen, wird es häufig eng. Den Dispositionskredit in Anspruch zu nehmen, falls überhaupt eingeräumt, würde sofort zusätzliche Kosten in Form von Überziehungszinsen verursachen. Bei einer Kreditkarte für Studenten hat man im Gegensatz dazu bis zu zwei Monate Zeit, die Rechnung zu begleichen. Zinsen werden während dieser Zeit nicht berechnet. Damit bietet solch eine Kreditkarte besonders für Studenten ein Stück finanzieller Freiheit. Denn viele Ausgaben lassen sich im Studium nicht aufschieben, weil das Buch jetzt und nicht erst in zwei Monaten benötigt wird.

Wie die Kreditkarte für Studenten funktioniert, was sie kostet, ob sie sich von anderen Kreditkarten unterscheidet, welchen Kreditrahmen und welche Vorteile sie bietet, das erklärt der kleine Studentenkreditkarten-Ratgeber:

Gibt es einen Unterschied zwischen einer Studenten-Kreditkarte und normalen Kreditkarten?

Studenten-Kreditkarten unterscheiden sich weder im Funktionsumfang noch in sonst großartig von anderen VISA- oder MasterCard-Angeboten. Studentenkreditkarten können ganz normal im Geschäft um die Ecke, im Elektronikmarkt, im Hotel, der Pension oder bei Onlineshops genutzt werden. Die Grenzen ziehen lediglich der Kreditrahmen und die Zahl der Akzeptanzstellen, wobei VISA- und MasterCard gleichermaßen gern gesehen sind. Mit rund 30 Millionen Akzeptanstellen sollte es jedenfalls keine Probleme geben, ob nun hierzulande oder im Ausland. Ähnlich verhält es sich mit Geldautomaten, an denen mit der Kreditkarte für Studenten Bargeld abgehoben werden kann.
Wenn sich Studentenkreditkarten von den übrigen Angeboten abgrenzen, dann im Preis. Sie sind deutlich günstiger. Das erste Jahr ist meistens komplett kostenlos. Sind die ersten zwölf Monate um, werden im Höchstfall rund 15 Euro fällig. Andere Kreditkarten kosten bis zu 30 Euro und mehr pro Jahr. Hinzu kommt, dass Studenten häufig Rabatte eingeräumt werden, wenn sie die Kreditkarte nutzen. Wo und in welchem Umfang es Nachlasse oder Boni gibt, darüber sollte man sich vor der Unterschrift auf dem Kreditkartenvertrag informieren.

Wie erfolgt die Rückzahlung?

Kreditkarten werden in zwei Varianten angeboten: mit monatlicher Abrechnung und als Daily Charge. Beide Formen sind auch bei Kreditkarten für Studenten vertreten.
Bei einer monatlichen Abrechnung erhält der Kunde eine Übersicht seiner Verfügungen. Das Geld wird dann vom laufenden Konto abgebucht oder vom Kunden überwiesen. Wie lange man sich damit Zeit lassen kann, richtet sich nach den Konditionen der Anbieter. Zum Teil erlauben sie zinsfreie Zahlpausen von bis zu zwei Monaten. Auf Wunsch kann auch eine Ratenzahlung vereinbart werden, bei der ein monatlich ein Mindestbetrag oder ein bestimmter Prozentsatz des ausstehenden Betrages zurückgezahlt werden muss. Hierbei fallen allerdings Zinsen an.
Im Gegensatz dazu wird bei der Daily Charge Kreditkarte tagesgenau abgerechnet. Jede Verfügung wird noch am gleichen Tag vom Girokonto abgebucht. Dadurch sammeln sich keine größeren Beträge an und behält man leichter den Überblick bei der Kreditkartennutzung.

Wie hoch ist der Kreditrahmen?

Bei Studentenkreditkarten setzen Banken den Kreditrahmen anfangs verständlicherweise eher niedrig an. Letztlich kommt es aber auch bei Studentenkreditkarten immer auf die Bonität des Kunden an und besteht somit die Möglichkeit, den Rahmen entsprechend anpassen zu lassen. In der Regel können Studierenden mit ihrer Kreditkarte von Anfang an über 500 Euro im Monat verfügen, teilweise sind es auch 1.000 Euro. Wenn es sich um eine Daily Charge Karte handelt, deren Verfügungen tagesgenau mit dem laufenden Girokonto verrechnet werden, richtet sich der Kreditrahmen hauptsächlich nach den Vorgaben für das Konto.

Was kostet eine Kreditkarte für Studenten?

Kreditkarten für Studenten haben den Vorteil, dass sie zum Teil erheblich günstiger sind als Kreditkarten für Arbeiter, Angestellte und Selbständige. Die Jahresgebühr für die ersten zwölf Monate entfällt bei fast allen Banken und Kreditkartengesellschaften. Ab dem zweiten Jahr werden zwischen null und 15 Euro verlangt. Ideal ist es natürlich, wenn eine kostenlose Studentenkreditkarte genutzt wird. Meistens wird sie in Kombination mit einem ebenfalls kostenlosen Girokonto angeboten. Ein Kreditkartenvergleich zeigt, welche Karte für Studenten
am besten zu den eigenen Wünschen passt und zudem noch günstig, wenn nicht gar kostenlos ist.