Wir nehmen die Testsieger aus verschiedenen Verbrauchertests unter die Lupe, vergleichen diese und stellen Ihnen als Ergebnis die besten Kreditkarten übersichtlich kategorisiert bereit.
Die DKB bietet ihren Kunden unter dem Namen "DKB Cash" ein kostenloses Online-Girokonto inklusive Visacard.
Fazit: Das Gebührenbefreite Girokonto mit kostenloser Kreditkarte steht anderen Konten in nichts nach, im Gegenteil: hohe Guthabenzinsen, 4 Wochen Sollzinsfreie Zeit und unbegrenzt weltweit kostenfreie Bargeldverfügung lassen andere Anbieter im Schatten stehen. DKB Kreditkarte »
Eine Kreditkarte nimmt nicht viel Platz weg. Sie ist erheblich sicherer als landläufig angenommen. Und sie bietet ein gewisses Mehr an Flexibilität. Dennoch verzichten viele auf eine Master- oder VISA-Card. „Zu teuer“, „brauche ich nicht“ oder „ich zahle nur bar, allerhöchstens mit der EC-/Maestro-Karte“, lauten die Argumente. Sicherlich reicht in vielen Fällen die EC-Karte der Hausbank oder kann ganz einfach mit Scheinen und Münzen gezahlt werden. Doch in manchen Situationen stößt man mit diesen Zahlungsmitteln schnell an seine Grenzen, beispielsweise im Urlaub oder beim Shopping im Internet.
Nehmen wir das Beispiel Urlaub: Die Polizei, Banken und Verbraucherschützen warnen Jahr für Jahr davor, zu viel Bargeld in den Taschen oder im Hotelzimmer liegen zu haben. Ist es einmal weg, weil es gestohlen wurde, hat man ein echtes Problem. Bei einer Kreditkarte reicht ein Anruf, die Karte wird gesperrt und auf Wunsch direkt eine neue Karte ausgestellt. Bis auf die Kosten für das Telefonat hält sich der Schaden damit in Grenzen. Das gilt zwar auch für die EC-/Maestro-Karte. Sie wird allerdings in vielen Ländern gar nicht akzeptiert, sondern ausschließlich eine VISA- oder MasterCard. Ähnlich verhält es sich bei Onlineshops, insbesondere jenen, die aus dem Ausland verschicken.
Der entscheidende Vorteil einer Kreditkarte ist und bleibt aber der flexible Finanzrahmen, gepaart mit den ganz individuell zu vereinbarenden Rückzahlungsmodalitäten. Mit der Karte im Portmonee kann man selbst dann Schnäppchen und Sonderangebote nutzen, wenn man nicht genug Bares dabei hat und der nächste Geldautomat Kilometer entfernt ist. In dieser Hinsicht lässt sich die Kreditkarte mit einem Notgroschen vergleichen. Es ist gut, wenn man ihn hat. Das heißt aber nicht, dass man ihn auch unbedingt nutzt. Zumindest muss man mit einer Kreditkarte keine Angst davor haben, nicht zahlen zu können.
Dass man diese Vorteile teuer erkauft, ist ein Ammenmärchen. Für die meisten Verbraucher reicht eine einfache Master- oder VISA-Card. Sie kostet im Höchstfall 30 Euro im Jahr, wird in der Regel aber als kostenlose Kreditkarte angeboten. Die Jahresgebühr entfällt dann komplett. Häufig finden sich kostenlose Kreditkarten im Paket mit einem kostenlosen Girokonto. Das Argument, Kreditkarten sind teuer, ist damit widerlegt. Und selbst wenn eine geringe Gebühr verlangt wird: Die Sicherheit, die eine Kreditkarte bietet, sollte es wert sein. Die übrigen Kosten hat man selbst in der Hand. Zahlt man den Rechnungsbetrag auf einen Schlag, fallen nicht einmal Zinsen an.
Vergessen wird darüber hinaus, dass eine Kreditkarte in vielen Fällen weit mehr als nur ein praktisches und sicheres Zahlungsmittel ist. Häufig übernimmt sie gleichzeitig die Funktion einer Bonuskarte und bietet bei einigen Kooperationspartnern Rabatte, angefangen beim Urlaub über die Tankstelle bis hin zum Mietwagen. Einige Banken haben zudem ein eigenes Punktesystem aufgelegt. Jeder Umsatz mit der Kreditkarte füllt das Punktekonto, das wiederum für Prämien genutzt werden kann. Es lohnt sich also durchaus, eine Kreditkarte zu besitzen und hin und wieder auch zu nutzen.
Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Einige Karten sammeln die Umsätze und stellen sie einmal monatlich in Rechnung, andere belasten das Konto sofort und wieder andere stellen bei Bedarf einen echten Kredit zur Verfügung. Wer die richtige Karte für seine Ansprüche finden will, sollte die Unterschiede kennen.
Ganz egal ob Visa, Mastercard oder Amex: In die Brieftasche passt jede Kreditkarte. Hier enden die Gemeinsamkeiten jedoch oft. Was viele Verbraucher nicht wissen: Es existieren ganz unterschiedliche Arten von Kreditkarten. Einige werden ihrem Namen streng genommen gar nicht gerecht. Wer die vollständige Kontrolle über seine privaten Finanzen schätzt, sollte vor dem Erwerb einer Karte genau hinsehen und einen Blick ins Kleingedruckte werfen.
Bei Debit-Kreditkarten werden Verfügungen entweder in Echtzeit oder sehr zeitnah vom Girokonto abgebucht. Es findet keine Sammlung der Umsätze statt, auch wenn der Karteninhaber jeden Monat eine Rechnung erhält. Debitkarten werden von Visa und Mastercard ausgestellt. Besonders bei Barverfügungen am Geldautomaten wird das Guthaben auf dem Girokonto oft während des Abhebevorgangs automatisch geprüft. Debit-Kreditkarten sind in Deutschland und Europa grundsätzlich überall willkommen. Im außereuropäischen Ausland kann es jedoch vorkommen, dass die Kartenzahlung abgelehnt wird. Debitkarten werden häufig zusammen mit einem Girokonto ausgestellt. Die Kreditkarte wird dann nicht über ein separates Konto geführt. Der Verfügungsrahmen richtet sich dann nach Guthaben bzw. Dispositionskredit auf dem Konto, kann jedoch zusätzlich durch Kartenlimits (wie sie auch bei der EC-Karte existieren) eingeschränkt sein.
Prepaid-Kreditkarten haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Ihr wesentliches Merkmal: Es kann nur dann mit der Karte gezahlt werden, wenn sich auf dem Kartenkonto ausreichend Guthaben befindet. Das Guthaben ist somit gleichbedeutend mit dem Verfügungsrahmen und kann per Überweisung vom Girokonto dorthin gelangen. Prepaid-Kreditkarten werden als Visa und Mastercard angeboten. Sie werden prinzipiell weltweit akzeptiert und ermöglichen neben bargeldlosem Zahlen auch Barabhebungen am Automaten mittels persönlicher Geheimzahl (PIN). Speziell an Imprinter-Zahlstellen (also die bekannten „Ritsch-Ratsch-Geräte“) kann es jedoch vorkommen, dass Prepaid-Kreditkarten nicht akzeptiert werden. Bei einer längeren Auslandsreise sind deshalb zusätzliche Zahlungsmittel ratsam. Der größte Vorteil von Kreditkarten auf Guthabenbasis liegt in dem Umstand, dass sie ohne Bonitätsprüfung und Einkommensnachweis für jedermann erhältlich sind.
Die Charge-Card ist die im deutschsprachigen Raum am häufigsten genutzte Kreditkarte. Die Umsätze werden gesammelt und einmal monatlich in Rechnung gestellt. Der Karteninhaber erhält somit ein zinsfreies Zahlungsziel, das je nach Abrechnungsintervall der kontoführenden Bank bis zu sieben Wochen lang sein kann. Die Rechnung wird dann per Überweisung oder im Lastschriftverfahren beglichen. Charge-Karten werden als Visa und Mastercard angeboten. American Express und Diners-Club-Kreditkarten sind immer als Charge Cards konzipiert. Charge-Karten werden weltweit an allen Akzeptanzstellen ohne Einschränkung akzeptiert. Je nach Bank und Kreditkarte wird entweder ein bestimmter Kreditrahmen vereinbart, oder aber die Karte kann im Rahmen der persönlichen finanziellen Verhältnisse unbegrenzt eingesetzt werden.
Kreditkarten mit revolvierendem Kreditrahmen sind in den USA längst Standard und erobern auch zunehmend den deutschen Markt. Sie bieten dem Karteninhaber die Möglichkeit, die getätigten Kartenumsätze in Raten zurückzuzahlen. Je nach Bank müssen dann zwischen 2 und 10 Prozent des offenen Saldos monatlich getilgt werden. Die Teilzahlungsfunktion eröffnet zusätzlichen finanziellen Spielraum für spontane Anschaffungen. Es fallen allerdings Zinsen auf den in Anspruch genommenen Kredit an. Neben Einkaufsumsätzen können auch Barverfügungen in Raten zurückbezahlt werden. Revolving Cards sind als Visa- und Mastercard erhältlich. Der Kreditrahmen richtet sich nach den finanziellen Verhältnissen des Karteninhabers und kann grundsätzlich frei gestaltet werden.
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